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Was bisher geschah...

2006 - 2005 - 2004 - 2003 - 2002



2007

13. Mai:
Konzert in Ennetbaden, katholische Kirche St. Michael: Us de Schwiiz.

Konzertkritik der Aargauer Zeitung:

Bergromantik auf Japanisch
In der Kirche St. Michael wurde die Schweiz musikalisch dargestellt.
matthias Steimer
Das Muttertagskonzert des Sinfonischen Blasorchesters der Stadtmusik Baden stand ganz im Zeichen der Schweiz. Dabei wurde versucht, sowohl geografische wie musikalische Grenzen zu überschreiten.
Der Abend bot verschiedenste moderne wie traditionelle Schweizer Literatur. Auch die tosende Eröffnung mit antifonalem Effekt folgte das vielschichtige Werk «Transformationen», dessen rhythmisch anspruchsvolle Passagen meist gut gemeistert wurden. Zwischen Mystik und Kitsch suchte sich der Zuhörer bei «Elegie für Viola und Orchester» von Thomas Doss; die Violasolistin Eva Noth-Binggeli spielte seriös und gefühlvoll.
Was denkt wohl eine Japanerin, die zum ersten Mal die Schweizer Berge sieht? Mit «Prelude for Jungfrau» machte sich Morita Kazuhiro zur Aufgabe, einen entsprechenden Essay musikalisch zu interpretieren. «Stellen Sie sich vor: Sie fahren nachts auf das Jungfraujoch. Sie sehen den Aletschgletscher im Mondlicht», bereitete die Sprecherin den Zuhörer auf das kommende Werk vor. Wie das Orchester loslegte, staunte man nicht schlecht: Wer Romantisches erwartete, lag völlig falsch. Es ertönte metrische Musik mit atonalen Melodieführungen; Schwere und Bedrohung nahmen überhand. Im weiteren Verlauf wurde die Atmosphäre ruhiger, bis die Steine schliesslich wieder ins Rollen kamen.
Es folgte ein Duett für Eufonium, ein traditionelles Eintreibelied der Hirten. Es kehrte erstmals Ruhe ein an diesem Konzertabend; durch die Verwendung typischer Alpenmotive und ein abschliessendes Kuhmuhen schaffte das Orchester Bergatmosphäre. «The Haunter of the Dark» hiess der nächste Programmpunkt: Eine gruselige Stimmung kam durch Perkussion und motivische Einzelstimmen auf und führte bis hin zur Panikszene unter Einbezug des gesamten Orchesters.
Nach einem tänzerischen irischen Abschluss und einer Zugabe überraschte das Orchester mit einer Sonderzugabe «für alle Frauen und Mütter», wie der Dirigent Christian Noth sagte: Die Musiker spielten und sangen sogar den Schweizer Liebesklassiker «Du fragsch mi, wär i be». Manch ein Zuhörer verlor dabei jegliche Hemmung über sein Tanzbein, sodass man auf der Kirchenbank fröhlich durchgeschüttelt wurde. Am kommenden Samstag reist das Orchester nach Dublin für ein weiteres Konzert.


18.-20. Mai: Konzertreise nach Dublin, am 19. Mai gemeinsames Konzert mit der Dublin Concert Band.


26. Mai: Wiedereinweihung der Ref. Kirche Baden


2006

26. November: Herbstkonzert im Kurtheater.
Konzertkritik der Aargauer Zeitung:

Voll Sehnsucht und Schmerz

Baden Hochstehende Blasmusik mit dem Sinfonischen Blasorchester der Stadtmusik im Kurtheater

thomas korner

Normal ist der November bekannt für seine trüben, kalten und kürzer werdenden Tage. Die Stadtmusik hat die Sehnsucht nach Sonne, Wärme und Geborgenheit, nach Liebe und Leidenschaft geweckt.
Des Themas «Sehnsucht» hat sich die Stadtmusik angenommen. Das gut besetzte Orchester brachte wunderbare Klänge in den Konzertsaal und bewegte das Publikum sichtlich. Die Kantaten von Johann Sebastian Bach zu hören, ist immer ein harmonisches Erlebnis. Dies ist so in «Wachet auf, ruft uns die Stimme» aus der Kantate 140 oder wie es die Sprecherin Monika Stiller Thoms ausdrückte: «Beim Anhören von Bachs Kantaten wird einem schlagartig bewusst, welche Sehnsucht man nach dieser Harmonie hatte!»
Orgelmusik für Blasorchester zu instrumentieren, ist nicht einfach, diese noch authentisch aufzuführen, noch weniger. Philip Sparke wie das Sinfonische Blasorchester unter Leitung von Christian Noth lösten die Aufgabe meisterhaft. Der Klangkörper präsentierte sich in bester Verfassung. Eindrücklich wurde dies bei «A Hymn for the Lost and the Living», einem Nachruf auf die Opfer und die Überlebenden von 9/11, demonstriert. Die reine Intonation und der Klangausgleich liessen keine Wünsche offen und zeigten, warum dieses Orchester zu den besten der Region zählt.
Die getragene Hymne erzählt musikalisch die Bilder nach dem Unfassbaren, wo sich Tausende Menschen mit Kerzen vor den Ruinen versammelt hatten und der Opfer gedachten. Um Trauer und Sehnsucht nach friedlichen Zeiten ging es in «Russian Funeral», dem einzigen Originalwerk für Brass-Band von Benjamin Britten. Die Blechbläser brachten dieses 1936 komponierte Monument gegen den steigenden europäischen Faschismus zum Klingen. Grosse Dynamik und ausgewogener Klangausgleich waren besonders gefragt.
Vincent Persichetti komponierte in «Psalm for Band» fast nur mit Motiven, was Zuhörende wie Musizierende vor eine besondere Aufgabe stellte. Während Melodienzüge von (mindestens) einem Register getragen wurden, bietet sich hier dieser Anker nicht. Die Melodie bewegt sich quer durch alle Register. Orchester und Zuhörer arbeiteten sich aber erfolgreich durch das Werk, wenn auch die rhythmische Präzision und die Einsätze der Instrumentalisten in vermeintlich einfachen Stellen nicht vollends gelangen.
Sehnsucht hat stets etwas mit Vergangenem oder Zukünftigem zu tun, was sich im «Nostradamus» von Otto M. Schwarz ausdrückte. Programmatisch erzählt er Szenen der düsteren Vorhersagen des mittelalterlichen Wahrsagers. Die Klangbilder sind wie geschaffen für den vielseitigen Klangkörper der Stadtmusik. Das Konzert wie begonnen: mit sehnsüchtigen Klängen des hervorragenden Orchesters.

2. Juli: Freiluftkonzert auf der Baldegg mit der jugendmusik Baden.

28. Juni: Musiktag Villnachern. Bild ansehen!

6. Mai: Konzert urban heartbeat im nordportal.

Baldegg-Konzert 2006
2005

20. November, Höchenschwand (D)
und 27. November, Kurtheater Baden: Herbstkonzert.

Ein Konzert für die Sinne

Matthias Steimer

Das Sinfonische Blasorchester der Stadtmusik spielte Zeitgenössisches und zum ersten Mal unter Christian Noth.
Von Licht und Schatten - das Sinfonische Blasorchester hatte sich ein bekanntes Thema ausgesucht. Die Ausführung gefiel; Christian Noth als neuer Dirigent war in seinem Element.
Gemütliche Apéro-Atmosphäre im Kurtheater, die Zuhörerschaft ist gespannt: Zeitgenössische Musik von wenig bekannten Komponisten wartet auf Akzeptanz, ein neuer Dirigent hat seinen ersten Auftritt mit der Stadtmusik. Was wird der Beamer an die hinter dem Orchester angebrachte Leinwand projizieren?
Mit «Aufstieg des Feuervogels» von Steven Reineke als Eröffnung konnte das Orchester die Gunst des Publikums bereits von Anfang an für sich gewinnen, da die vom Inhalt des Stückes ausgehende Kraft spürbar zum Ausdruck kam. Christian Noth dirigierte sehr engagiert, er brachte die Rhythmik auf den Punkt. Im Hintergrund strahlte das Licht als gelborange projizierte Fläche.
Nach dem in seinen Tonreihen variierenden «Formen und Farben» - hier swingte das Publikum mit - wurde «Auf eine neue Morgendämmerung» von Philip Sparke gespielt. In diesem Werk wurden die unterschiedlichen Klangfarben von Holz- und Blechregistern hervorgehoben. Wie die gleich den ersten Sonnenstrahlen glänzenden Blechinstrumente ihren Auftritt hatten, wechselte auch die visuelle Unterstützung von rot auf gelb - der Tag, erfüllt von neuer Energie, begann mit harmonischer Konsonanz, wie sie im restlichen Konzertprogramm selten mehr zu finden war.
Ein Cluster von Dissonanzen, worüber eine diabolische Melodie gelegt wurde, vermochte eine Spannung aufzubauen, die in Gemba Fujitas «Klagelied des Erzengels Michael» des Teufels Gestalt direkt vor des Zuhörers Augen erschienen liess, notabene auch ohne den auf die Leinwand projizierten Luzifer. Sehr sensibel vermittelte das Orchester den Kontrast der zwei Charaktere Michael und Luzifer. Leidenschaftlich, träumerisch und dynamisch kam das «Sternenschiff» von Yukiko Nishimura daher; zum Träumen lud insbesondere der projizierte Sternenfahrt-Hintergrund ein. Zum Schluss, in Stephen Melillos «Flucht aus Platos Höhle», gab der seit Sommer das Orchester leitende Christian Noth nochmals alles an Dramatik, seine intensive Dirigierweise beeindruckte. Mit dem akkordintensiven Finale landete man schliesslich im Licht.
Mit Variationen über «Morgen kommt der Weihnachtsmann» als Zugabe wurde das Publikum auf die Adventszeit eingestimmt. Schatten als Konsequenz des Lichtes und ein begeistertes Publikum als Konsequenz des ehrbaren Auftritts der Stadtmusik Baden - das Konzept ging auf.

26. Juni: Baldeggkonzert, zusammen mit der Jugendmusik Baden
Baldegg-Konzert

5. Juni, Schneisingen: Aargauischer Musiktag,
zusammen mit Stadtmusik Brugg:

Unglaublich: 2. Rang im Marschmusikwettbewerb!!!

9. April 2005: Frühjahrskonzert mit der Stadtmusik Brugg.

Konzertbericht der Aargauer Zeitung:

Ein Freundschaftsspiel
Baden Sinfonische Blasorchester der Stadtmusiken Brugg und Baden vereint.

Matthias Steimer

Es war ein anspruchvolles «Freundschaftsspiel» mit vielen Synkopen, Unsinnigkeit und Humor. Das Publikum wurde zurückversetzt in die Zeit der Jahrhundertwende und genoss epochenübergreifende Werke, die ausdrucksstark daherkamen.
«Es ist ein Freundschaftsspiel im ursprünglichsten Sinn des Wortes», erklärte Peter Danzeisen, Dirigent der Brugger Stadtmusik, zum gemeinsamen Musizieren mit der dirigentenlosen Stadtmusik Baden. Musik sei Kommunikation, und die beiden Orchester betreiben also keine Konkurrenz, sondern einen Dialog.
Eröffnet wurde das musikalische Feuerwerk mit «El Camino Real» von Alfred Reed, das durch die Flamenco-Musik führt. In diesem Werk verwendet der Komponist volkstümliche Melodik und typische spanische Akkordfolgen. Mitreissend und schwelgerisch brachte es das Orches-ter auf den Punkt; Danzeisen dirigierte kraftvoll, in der Intensität einem Tanze gleich; bei sanften Passagen begnügte er sich allerdings, mit zwei Fingern zu taktieren.
Es folgte «Antiche Danze ed Aria per Liuto» in drei Sätzen von Otto Respighi, dessen Schaffen man in eine römische und gregorianische Periode unterteilt. Zu Letzterer gehört das besagte Werk. Die ersten zwei Sätze sind, zeichnend durch Instrumentalisierung und Tonalität, stark geprägt von mittelalterlicher Musik; im dritten Satz, den das Orchester festlich ertönen liess, kommen barocke Einflüsse zum Ausdruck; nota- bene schrieb Respighi dieses Werk zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese epochenübergreifende Musik riss nicht nur das Publikum mit - auch die Musikerinnen und Musiker genossen in ihren kurzen Pausen sichtlich die mystischen und festlichen Klänge mit geschlossenen Augen.

Gemäss Sprecherin Monika Stiller Thoms überraschten Harmonien und betörten Melodien in Brent Harald Heisingers «Essay for Band», das in einer Welt der festgelegten Tonarten als unsinnig erscheinen mag, aber vor Ausdruck und Spannung strotzt. In «Eine Nacht auf dem kahlen Berge» von Modest Mussorgskij holte das Orchester das Letzte aus sich heraus. Es zog das Publikum in den Bann der komplexen Rhythmen, und die Tuba dröhnte bedrohlich. Mit «Suite Gothique» von Léon Boëllmann wählte Danzeisen ein anspruchvolles Werk aus. «Der Schwierigkeitsgrad ist heute hoch angesetzt», bemerkte er vor dem Konzert. Es wurden hier nicht immer alle Töne getroffen und die Spannungsbogen hätten ausgeprägter sein können, insgesamt kamen die vier Sätze zu schwer und unsicher rüber.
Das Orchester überzeugte dann wieder mit «Russische Zirkus-Musik» von Ray Woodfield und mit «Ratatouilles Satiriques» vom Exzentriker Eric Satie. Die beiden Werke rundeten den emotional geladenen Musikabend auf humoristische Art ab; Das Orchester brachte die Komik perfekt zum Ausdruck; dabei war es herrlich anzusehen, wie die Mienen der Musikerinnen und Musiker trotz allem Klamauk ernst blieben.
Als Danzeisen nach dem Konzert verlauten liess, in diesem Freundschaftsspiel hätten Baden und Brugg zusammengespielt und beide gewonnen, hatte er Recht. Vergessen hat er allerdings das Publikum, das definitiv auch zu den Gewinnern des Abends gehörte; ein solches Feuerwerk von intensiven Klängen und eindringlichen Rhythmen kann sich sehen respektive hören lassen.







22. Januar: Januarkonzert mit der Stadtmusik Brugg.

Die Kritik der Aargauer Zeitung:

Mit russischer Musik Brücken geschlagen

Brugg Die Stadtmusik wurde an ihrem Jahreskonzert zum ersten Mal von Badener Musikerinnen und Musikern unterstützt.

von arthur dietiker

Dirigent Peter Danzeisen hat seine Leute nicht geschont. Er forderte Höchstleistung. Und die Musikerinnen und Musiker enttäuschten ihn und auch das Publikum nicht. Im Gegenteil. Was man am Samstag in der Stadtkirche zu hören bekam, war ein musikalisches Festmenü der Sonderklasse, in allen Nuancen perfekt russisch «gewürzt». Applaus gab es auch für «Reiseführer» Peter Kress, dessen Vorstellung der Komponisten und Einführung in die Werke ebenso hochklassig war.
«Brücken schlagen» könnte man das Projekt der Zusammenarbeit mit der Stadtmusik Baden nennen, sagte Stadtmusikpräsident Thomas Schaffner bei der Begrüssung treffend. Auch Regierungsrat Kurt Wernli, Einwohnerratspräsident Marc Pfister, Stadtammann Rolf Alder, Stadtrat Gregor Tomasi und eine Delegation von Rottweil waren vor Ort, als zum Auftakt «Eine Nacht auf dem Kahlen Berge» ertönte, in deren vier Abschnitten von den Interpreten - mal in rassigen, mal in mystischen Segmenten - schonungslos Höchstleistung gefordert wurde.
In Alexander Borodins «Andante aus der Sinfonie No. 2 in h-Moll» war die Russland eigene Melancholie fühlbar. Danach gab es - mit Soichi Konagayas «Japanese Tune» - einen kurzen Abstecher ins Land der aufgehenden Sonne, bevor Klarinettist Felix Müller seinen grossen Auftritt hatte. Sein brillantes Solo in Tschaikowskys «Nocturne» wurde mit riesigem Applaus belohnt.
Nach dem «Nussknacker»-Blumenwalzer gönnten sich die Musikerinnen und Musiker eine kurze Pause, bevor sie zu einem weiteren Höhepunkt ansetzten. Bei Nikolai Rimski-Korsakows «Variationen für Oboe und Blasorchester» wähnte man sich buchstäblich in einem weltstädtischen Konzertsaal und musste sich fragen, ob das tatsächlich die Brugger Stadtmusik war, die da konzertierte. Das Oboen-Solo, das Dieter Wintergerst bot, war - dieser Ausdruck sei erlaubt - schlicht sensationell.
Nach Hans Vansants «Katinka» mit den interessanten Wechseln zwischen 4/4- und 2/4-Takten ging es schnurstracks ins (Noten-)Chapiteau von Ray Woodfield, dem gebürtigen Engländer, zur «Russischen Zirkus-Musik», wo die Ton-Jongleure, -Hochseilartisten und -Tierdresseure der Stadtmusik eine begeisternde Show boten.
Ebenfalls von einem Engländer, von Terry Kenny, stammt die «Suite on Rus- sian Dances», die im Rondo eher etwas schwerfällig begann, dann aber an Tempo zulegte, wobei man sich stellenweise sogar an Spanien erinnerte. Im zweiten Satz, in der Romance, konnte man geniessen, wie das Horn eine musikalische Liebeserklärung macht, welche von den Flöten erwidert wird. Im Trepak schliesslich folgte ein konzertanter altrussischer Bauerntanz, in dem (so Peter Kress) «wir Bruggerinnen und Brugger uns vielleicht sogar an die Kreuzpolka des Jugendfestes erinnern».
Monumentaler Schluss
Den Abschluss dieses Brückenschlages machte die Stadtmusik mit Modest Mussorgskis monumentalem Schlussgemälde «Das Grosse Tor von Kiew», das mit zusätzlichen Elementen wie unter anderem dem Choral der russischen Liturgie und Glockengeläut angereichert ist und so dem letzten Bild der Suite die Grösse eines Opernfinales verleiht.

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2004

Nach mehr als einem Jahr der Vorbereitungen präsentierten Stadtmusik Baden und Zaubertheater Baden am 27.11. Magie in Sinfonie in der Trafohalle in Baden.

Vor ausverkauftem Haus (600 Besucher) bot das Sinfonische Blasorchester der Stadtmusik Baden eines seiner besten Konzerte. Die samtige Akkustik der trafohalle und die Begeisterung, die das Publikum bei den Musikerinnen und Musikern spürte, machten diesen Konzertevent zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteilligten.

Jörg Dennler hat das Orchester zu einem harmonisch agierenden, lebendigen Klangkörper geformt. Fast hätte man meinen können, er hätte für diesen Abend den Taktstock mit dem Zauberstab vertauscht. Intonation, Dynamik und Musikalität waren beeindruckend. Auch das Zusammenspiel mit den Magiern erwies sich als Bereicherung: Dem Publikum bot sich ein akkustisches und visuelles Wunderhorn, und manch einem blieb vor Staunen der Mund offen stehen. Entsprechend lobend äussert sich auch die Aargauer Zeitung, die allerdings ein wenig untertreibt, was die Leistung der Stadtmusik Baden bei der Vorbereitung des Events angeht.

27. Juni 10.30 Uhr: fanfare: Konzert auf der Baldegg

8. Mai : Sinfonisches Blasorchester: Konzert auf der Holzbrücke<

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2003

23. November 2003: Herbstkonzert in Baden.

9. November 2003: Herbstkonzert in Höchenschwand (D).

10. - 13. September 2003: 4. Schweizerischer Dirigentenwettbewerb, Baden.

29. Juni 2003, 10 Uhr: Freiluftkonzert auf der Baldegg

31. Mai 2003: Einweihung des neuen Trafo-Saals in Baden. Das Sinfonische Blasorchester spielte Teile aus dem aktuellen Programm.

24. Mai 2003, Badener Innenstadt: 'Blaswerk': Gemeinsame musikalische Performance mit GNOM (Gruppe für Neue Musik). Bilder ansehen.

4. Mai 2003: Sinfonisches Blasorchester: Frühjahrskonzert

Konzertbericht:

Der 'Aufbruch' der Stadtmusik Baden

Wenn sich am ersten frühsommerlichen Nachmittag des Jahres eine Kirche in Baden mit Blasmusikfans füllt, dann kann das nur bedeuten, dass das Sinfonische Blasorchester der Stadtmusik Baden wieder einmal ein spannendes Programm vorstellt.

Das gut einstündige Konzert trug den Titel 'Aufbruch' und war die musikalische Umsetzung der Neuorientierung und Veränderung, denen sich die Stadtmusik Baden seit dem Jahr 2000 verschrieben hat:

Mit einem emotionalen Auftakt begann das Orchester und liess die Katastrophe der Titanic (Stephan Jaeggi) noch einmal geschehen. Dem Untergang folgte mit dem Funeral March (Edvard Grieg) eine ausdrucksstarke Klage. Mit dem experimentellen A Passing Fantasy (Fisher Tull) erwachte das Orchester zu neuem Leben und berauschte sich in Star Dawn (Alan Hovaness) an der Schönheit der Sterne. In einem fulminanten Finale brauste schliesslich der Orient Express (Philip Sparke) mit Orchester und Zuhörern gleichermassen davon.

Unter der einfühlsamen und kraftvollen Leitung von Jörg Dennler verschmolzen die Musikerinnen und Musiker zu einem beeindruckenden Klangkörper, dem Blasmusik offensichtlich Spass macht. Die Moderation von Monika Stiller Thoms ergänzte das Programm wie gewohnt gefühlvoll und pointiert.

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2002

10. und 24. November 2002: 'fabelhafte' Herbstkonzerte des Sinfonisches Blasorchesters in Höchenschwand (D) bzw. Baden.
- Fotos vom Konzert ansehen!

14. September 2002: Das Sinfonisches Blasorchester an der Expo.02: Arteplage Biel. Unsere drei Konzerte waren für uns und die Zuschauer eine Riesenfreude.

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